Phil Porter – Schwule Fotografie in Schwarzweiß

Heute möchte ich Ihnen kein Buch, sondern einen schwulen Fotograf aus dem wunderschönen Bremen vorstellen:
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Fotograf Phil Porter möchte berühren, provozieren und erinnern. In seinen Fotografien präsentiert der Fotograf aus Bremen nackte Haut in Verbindung mit den dunklen Seiten des Lebens. In seinem Fotostudio an der Weser arbeitet er sowohl im Auftrag als auch auf eigene Faust. Zahlreiche Ausstellungen und Aktionen kann der Künstler bereits für sich verbuchen. Nun plant er ein Buch herauszubringen.

“In meinen Arbeiten geht es um gesellschaftliche Konflikte, die sich hauptsächlich auf das Innere beziehen. Die Protagonisten meiner Fotografien zeigen Wünsche und Ängste, sind stolz und verletzlich. Wohl deshalb berühren die Fotografien viele Besucher. Sie können sich in die Menschen hineinversetzen, die auf meinen Fotos präsentiert werden.”

Phil Porter verzichtet im Regelfall auf viele Requisiten. Seine Fotografien sind minimalistisch und entstehen zumeist im Studio. Die Schwarzweißfotografie stellt den Kern seines Werkes dar. “Fotos sind für mich immer Erinnerungen. Momente, die festgehalten wurden. Ein Foto in Farbe gibt die Vergangenheit nicht so sehr wieder, wie es eine Schwarzweißaufnahme tut. Hier sind die Farben verblasst, das große Drumherum wurde weggewischt. Was bleibt ist die Person und ihre Gefühle, die nicht von irgendwelchen
Farben verfälscht werden.”

Seit März 2011 arbeitet Phil Porter als Fotograf in Bremen. In seinem Atelier direkt an der Weser findet Porter Ruhe und Inspiration. “Man kann bei den Aufnahmen das rauschen des Wassers hören – es gibt nichts Schöneres!” Bis das Buch erscheint, kann man sich bereits auf seiner offiziellen Seite ein Bild von seinem Werk machen. Insbesondere der Blog ist
herzlich zu empfehlen. Hier präsentiert der Fotograf seine aktuellsten Fotos und viele Berichte “hinter den Kulissen”.