Wer nach Thailand reist, wird früher oder später mit Strichern oder Prostituierten konfrontiert werden. Was viele Europäer nicht wissen: Prostitution hat in Thailand bereits eine lange Geschichte und entstand nicht erst durch das Aufkeimen des Massentourismus. Egal ob Männlein oder Weiblein – Sex ist für viele Thailänder häufig die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen. An den unzähligen Werbern vor den Bordellen oder Taxifahrern, die Provisionen kassieren, wenn Sie Fahrgäste bei einem Bordell absetzen, kommt man in Thailand, vor allem in Bangkok, nicht vorbei. Häufig kommt es sogar vor, dass Taxi-Fahrer oder Tuk-Tuk-Fahrer gleich ihren eigenen Körper zum Sex anbieten – “Make boom-boom” heißt das dann.

Wer daraus schließt, dass große Teile der thailändischen Männer schwul sind, täuscht sich jedoch. Die meisten Männer in der Homosexuellenszene sind eben so wenig homosexuell, wie die Mädchen in Bars nymphoman sind. Für die meisten thailändischen Jungs ist Sex ein Beruf, eine Tätigkeit, mit der man Geld verdienen kann. In dem Buch Auch Somchai hat seine Farang: Eine Geschichte über das Leben in Thailand von Gad Labudda wird der Werdegang eines beruflichen Homosexuellen und der Beginn seiner Laufbahn beschrieben. Ein sehr interessanter Einblick in das Leben eines thailändischen Strichjungen der viele europäischen Sextouristen die Augen öffnen sollte.

Der Autor Dr. G.M. Gad Labudda, geboren am 7. Februar 1942 in Danzig, hat Psychologie studiert und lebte knapp 20 Jahren in Thailand, wo er zunächst im Reisegewerbe und als Hochschuldozent tätig war. Er sammelte Erfahrungen in Bangkok, Surin, Kamphaeng Saen und Pattaya

 

Alexander Rybakist der frischgekürte Gewinner des diesjährigen Eurovision Song Contest (oder immer gerne noch Grand Prix genannt) in Moskau. Mit seinem selbstkomponierten Lied Fairytale eroberte der süße Junge, der auch ein begnadeter Geiger ist, die Herzen aller europäischen Zuschauer von Ost bis West. Da schadete es auch nicht, dass ihm während seines Auftritts eine Saite an seinem Geigenbogen gerissen war. Unbeeindruckt von dem kleinen Missgeschick absolvierte der charmante Alexander Rybak seinen Auftritt und nahm am Ende ein wenig schüchtern und vollkommen überwältigt den Siegerpreis für den besten Song entgegen. Somit sehen sich alle Grand-Prix-Fans im nächsten Jahr in Oslo wieder. Sein Album Fairytales, auf dem natürlich auch der großartige Eurovision-Siegertitel enthalten ist, kann bereits hier vorbestellt werden.

 

Heaven to Hell, der Bildband mit Werken des Künstlers David LaChapelle ist einfach nur spitze: Stars abstrakt fotografiert -da lohnt es sich auf jeden fall, in die Tasche zu greifen und den Rreis zu zahlen.

Keine Idee scheint David LaChapelle zu abstrus, gewagt oder spacig, um sie nicht doch umzusetzen. Sein gesamtes Werk ist ine besondere Ansammlung polymorpher Fotogestaltung. Jedes Bild erzeugt einen neuen Aha-Effekt und läßt den Betrachter zwischen Erstaunen, Verzückung oder auch Verblüffung wandeln.
Ihn erwartet in der Regel ein Rausch der Farben. Für die meisten seiner aufwändig gestalteten Sets gewinnt David LaChapelle zudem bekannte Stars wie Jennifer Lopez, die jeder kennt, aber kaum einer hier derart in Szene gesetzt oder gar überhaupt erwarten würde.
Schlichtes Fazit: Dieser Bildbald ist ein erstklassiger Fotogenuss in hervorragender hochwertiger Qualität und großem Format. Ein Pool an Ideen und fotografischer Kreativität, mutig und modern.

 

Die Pet Shop Boys(Neil Tennant und Chris Lowe) aus Groß Britannien sind das erfolgreichste Pop-Duo aller Zeiten – und bekennen sich offen zu ihrer Homosexualität. Auch in ihren Songs, Videos und auf Plattencover wird das Thema Sexualität immer wieder verarbeitet. Dieses Buch liefert eine einzigartige Sammlung von Bildern, eine Übersicht über sämtliche Plattencover der Band und Fotografien der Pet Shop Boys und erzählt die Geschichte wie dieses Archiv zwischen dem ersten Hit ‘West End Girls’ (1986) und der Veröffentlichung von ‘Battleship Potemkin’ (2005) entstanden ist. Auf 336 Seiten werden damit nahezu 2.000 Bilder gezeigt.

Der Pet-Shop-Boys-Catalogue ist somit ein absolutes Muss, nicht nur für Fans der Gruppe, sondern auch für Kunstliebhaber und Freunde von innovativem Grafikdesign.

 

Ein ganzes Buch voller riesiger Penisse, erschienen im Taschen-Verlag! Und genauso mächtig wie die die in diesem Buch abgebildeten Geschlechtsteile ist auch dieses Buch: “The Big Penis Book” ist großzügig illustriert mit über 400 historischen Fotografien spektakulärer männlicher Genitalien, darunter unter anderem seltene Fotografien des legendären John Holmes. Die meisten Fotografien stammen aus den 70er Jahren, als die sexuelle Revolution Fotografen erstmals dazu brachte, den Mann vollkommen nackt abzulichten. Dazu gehören die Kultfotografen Bob Mizer von Athletic Model Guild, David Hurles von Old Reliable, Colt, Falcon, Sierra Domino, Third World und Champions Studios – sie werden durch Interviews oder ein kurzes Portrait vorgestellt. Außerdem gibt das “Big Penis Book” zu jedem Model ausführliche Informationen. Obendrein findet der Betrachter am Ende des Buches noch eine ganz besondere Überraschung, vergleichbar mit der Guinness-Buch-Rekordhalterin Norma Stitz, die in The Big Book of Breasts ihre Oberweite zeigte!

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