Bildband Raunch

Nach Jahren der Körperrodung sprießen plötzlich an allen möglichen Körperteilen wieder Haare. Nicht nur alte Männer tragen wieder Vollbärte und vielerorts kann Mann wieder Brusthaare aus Hemdausschnitten sprießen sehen, kurze Hosen entblößen struppeligen Beine und im Schwimmbad und am Strand werden haarigen Bäuche zur Schau getragen. Der vorliegende Bildband “Raunch” ist eine Liebeserklärung an haarige Männer. Das Fotobuch präsentiert Fotos von verschiedenen Künstlern und regt die schwule Fantasie an!

Dale Lazarov – Greek Love

Nach dem jüngsten Werk von Ralf König möchte ich Euch gleich noch ein weiteres Comic hier im Blog vorstellen: Dieser stammt aus der Feder von Dale Lazarov, seines Zeichens Erfolgsautor und Herausgeber von Sticky, Manly, Nightlife und Good Sports. Mit Greek Love ist nun der fünfte Comic des Chicagoer Autoren bei Bruno Gmünder erschienen.

Doch worum geht es in dem Werk? Eros erlaubt sich, einen Halbgott und einen Hirten zu verkuppeln, um an deren erotischem Abenteuer teilzuhaben. Die Geschichte wird mit starken Bildern und ohne Worte erzählt. Wie all seine Comics ist auch Greek Love voller Lust und Humor. Seine Geschichten sind versaute, obwohl es gleichzeitig auch mal durchaus zärtlich zur Sache geht.

Dale Lazarov ist ein offen schwuler amerikanischer Comic-Zeichner und Dichter. Seine wortlosen, erotischen Geschichten und Graphic Novels wurden bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er selbst bezeichnet Tom of Finland als einen der größten Einflüssen und lebt und arbeitet zur Zeit in Chicago.

Schwuler Comic: Mioki’s Popcorn

Popcorn ist ein erotischer Comic des amerikanischen Comiczeichners Mioki. Der 1949 als Kind tschechischer und deutscher Immigranten in den USA geborene und heute in New Jersey lebende Zeichner, hat sich bereits mit seinen Bestsellern “Side by Side” (die deutsche Ausgabe trägt den Titel “Durch Dick und Dünn”) und “Still Side by Side” eine große Fangemeinde erschaffen.

Licht aus, Spot an: Seite für Seite zeigt Mioki sexy Momentaufnahmen und charmante Begebenheiten. Comic-Fans, die auf der Suche nach heißen Zeichnungen sind, die die Fantasie anregen, sei dieses Werk ans Herz gelegt. Denn Kleidung spielt in diesem Comic überhaupt keine Rolle: Mioki präsentiert junge Männer, die sich auf sage und schreibe 80 Seiten allein, zu zweit oder in der Gruppe in einfallsreichen Sexualstellungen verlustieren.

Richard Amory – Das Lied des Sterntauchers

Weiter geht’s mit einem weiteren vergessenen Klassiker der schwulen Literaturgeschichte: Dieser Roman aus dem Jahr 1966 ist zugleich Ausdruck wie Katalysator eines wachsenden schwulen Selbstbewusstseins. Wo die Karl-May-Klassiker Winnetou und Old Shatterhand aufhörten, machen Singender Reiher, Träumender Bär und Hauptdarsteller Ephraim lustvoll weiter. Der Autor Richard Amory orientiert sich in seinem Buch nämlich an amerikanischen Gründungsepen wie Lederstrumpf und Pocahontas und beschreibt eine Reise in die unerforschte Wildnis als Abfolge sexueller Begegnungen mit Trappern und Indianern. Schließlich stößt der Held zur Gesellschaft der Sterntaucher, die eine lustvolle Alternative zum Selbsthass der puritanischen Pilgerväter lebten.

Richard Amory – 1927 in Oregan als Sohn eines Lehrerehepaars geboren und mit dem ebenfalls äußerst klangvollen Namen Richard Love gesegnet – schildert in “Das Lied des Sterntauchers” die erotischen Szenen mit einem pathetischen Überschwang, der den Übersetzer der deutschen Erstausgabe 1971 (Titel: “Rote Männer auf grünen Matten”) wohl dazu verleitet hat, die Handlung mutwillig zu veralbern. Dabei hatte dieses klassische Kultbuch durchaus eine ordentliche Übersetzung verdient. Wir präsentieren deshalb hier erstmals die wahre Geschichte um Ephraim McIver, Träumender Bär und ihre weißen und roten Freunde, den sicherlich meistverkauften schwulen Erotikroman sowohl in Amerika wie in Deutschland.

Richard Amory gründete übrugens auch die “Renaissance Group” der schwulen Autoren Dirk Vanden, Phil Andros, Peter Tuesday Hughes u.a. Er starb im Jahr 1981.

Der Frevel am Altar der heiligen Klara

Nach der Graphic Novel “Insel der Männer” über inhaftierte Schwule unter Mussolini kommt aus dem Verlag Schreiber & Leser nun “Der Frevel am Altar der Heiligen Klara”, welche auf dem Roman “Der Verstoß” von L.R. Carrino beruht. Die Handlung dreht sich um schwule Mafiosis: Drogenhandel, Folter, Mord und Herumhuren sind in der Welt der Camorra nichts ungewöhnliches – nur nicht der Frevel am Altar der Heiligen Klara, die Homosexualität. Die Graphic Novel erzählt somit von den inneren Kämpfen, die Giovanni ausfechten muss, bis er sein Schwulsein akzeptiert, und legt die homophobe Intoleranz in der Welt des organisierten Verbrechens offen.

Die Zeichnungen dieser Graphic Novel stammen von Maria P. Cinque (MP5), die Bühnenbild in Bologna und Stop-Motion-Animation an der Wimbledon School of Art studierte und für ihre Wandgemälde auch in Deutschland bekannt ist. Das Szenario wurde von Valerio Bindi entworfen. Er ist Architekt, Grafiker und Comic-Autor bei der Gruppe SCIATTO.

Erfahrungen eines Strichjungen in Thailand

Wer nach Thailand reist, wird früher oder später mit Strichern oder Prostituierten konfrontiert werden. Was viele Europäer nicht wissen: Prostitution hat in Thailand bereits eine lange Geschichte und entstand nicht erst durch das Aufkeimen des Massentourismus. Egal ob Männlein oder Weiblein – Sex ist für viele Thailänder häufig die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen. An den unzähligen Werbern vor den Bordellen oder Taxifahrern, die Provisionen kassieren, wenn Sie Fahrgäste bei einem Bordell absetzen, kommt man in Thailand, vor allem in Bangkok, nicht vorbei. Häufig kommt es sogar vor, dass Taxi-Fahrer oder Tuk-Tuk-Fahrer gleich ihren eigenen Körper zum Sex anbieten – “Make boom-boom” heißt das dann.

Wer daraus schließt, dass große Teile der thailändischen Männer schwul sind, täuscht sich jedoch. Die meisten Männer in der Homosexuellenszene sind eben so wenig homosexuell, wie die Mädchen in Bars nymphoman sind. Für die meisten thailändischen Jungs ist Sex ein Beruf, eine Tätigkeit, mit der man Geld verdienen kann. In dem Buch Auch Somchai hat seine Farang: Eine Geschichte über das Leben in Thailand von Gad Labudda wird der Werdegang eines beruflichen Homosexuellen und der Beginn seiner Laufbahn beschrieben. Ein sehr interessanter Einblick in das Leben eines thailändischen Strichjungen der viele europäischen Sextouristen die Augen öffnen sollte.

Der Autor Dr. G.M. Gad Labudda, geboren am 7. Februar 1942 in Danzig, hat Psychologie studiert und lebte knapp 20 Jahren in Thailand, wo er zunächst im Reisegewerbe und als Hochschuldozent tätig war. Er sammelte Erfahrungen in Bangkok, Surin, Kamphaeng Saen und Pattaya

Alexander Rybak – Fairytales

Alexander Rybakist der frischgekürte Gewinner des diesjährigen Eurovision Song Contest (oder immer gerne noch Grand Prix genannt) in Moskau. Mit seinem selbstkomponierten Lied Fairytale eroberte der süße Junge, der auch ein begnadeter Geiger ist, die Herzen aller europäischen Zuschauer von Ost bis West. Da schadete es auch nicht, dass ihm während seines Auftritts eine Saite an seinem Geigenbogen gerissen war. Unbeeindruckt von dem kleinen Missgeschick absolvierte der charmante Alexander Rybak seinen Auftritt und nahm am Ende ein wenig schüchtern und vollkommen überwältigt den Siegerpreis für den besten Song entgegen. Somit sehen sich alle Grand-Prix-Fans im nächsten Jahr in Oslo wieder. Sein Album Fairytales, auf dem natürlich auch der großartige Eurovision-Siegertitel enthalten ist, kann bereits hier vorbestellt werden.

David LaChapelle – Heaven to Hell

Heaven to Hell, der Bildband mit Werken des Künstlers David LaChapelle ist einfach nur spitze: Stars abstrakt fotografiert -da lohnt es sich auf jeden fall, in die Tasche zu greifen und den Rreis zu zahlen.

Keine Idee scheint David LaChapelle zu abstrus, gewagt oder spacig, um sie nicht doch umzusetzen. Sein gesamtes Werk ist ine besondere Ansammlung polymorpher Fotogestaltung. Jedes Bild erzeugt einen neuen Aha-Effekt und läßt den Betrachter zwischen Erstaunen, Verzückung oder auch Verblüffung wandeln.
Ihn erwartet in der Regel ein Rausch der Farben. Für die meisten seiner aufwändig gestalteten Sets gewinnt David LaChapelle zudem bekannte Stars wie Jennifer Lopez, die jeder kennt, aber kaum einer hier derart in Szene gesetzt oder gar überhaupt erwarten würde.
Schlichtes Fazit: Dieser Bildbald ist ein erstklassiger Fotogenuss in hervorragender hochwertiger Qualität und großem Format. Ein Pool an Ideen und fotografischer Kreativität, mutig und modern.

Pet Shop Boys Catalogue: Das offizielle Buch zur Band

Die Pet Shop Boys(Neil Tennant und Chris Lowe) aus Groß Britannien sind das erfolgreichste Pop-Duo aller Zeiten – und bekennen sich offen zu ihrer Homosexualität. Auch in ihren Songs, Videos und auf Plattencover wird das Thema Sexualität immer wieder verarbeitet. Dieses Buch liefert eine einzigartige Sammlung von Bildern, eine Übersicht über sämtliche Plattencover der Band und Fotografien der Pet Shop Boys und erzählt die Geschichte wie dieses Archiv zwischen dem ersten Hit ‘West End Girls’ (1986) und der Veröffentlichung von ‘Battleship Potemkin’ (2005) entstanden ist. Auf 336 Seiten werden damit nahezu 2.000 Bilder gezeigt.

Der Pet-Shop-Boys-Catalogue ist somit ein absolutes Muss, nicht nur für Fans der Gruppe, sondern auch für Kunstliebhaber und Freunde von innovativem Grafikdesign.

Big Penis Book: The Fascinating Phallus

Ein ganzes Buch voller riesiger Penisse, erschienen im Taschen-Verlag! Und genauso mächtig wie die die in diesem Buch abgebildeten Geschlechtsteile ist auch dieses Buch: “The Big Penis Book” ist großzügig illustriert mit über 400 historischen Fotografien spektakulärer männlicher Genitalien, darunter unter anderem seltene Fotografien des legendären John Holmes. Die meisten Fotografien stammen aus den 70er Jahren, als die sexuelle Revolution Fotografen erstmals dazu brachte, den Mann vollkommen nackt abzulichten. Dazu gehören die Kultfotografen Bob Mizer von Athletic Model Guild, David Hurles von Old Reliable, Colt, Falcon, Sierra Domino, Third World und Champions Studios – sie werden durch Interviews oder ein kurzes Portrait vorgestellt. Außerdem gibt das “Big Penis Book” zu jedem Model ausführliche Informationen. Obendrein findet der Betrachter am Ende des Buches noch eine ganz besondere Überraschung, vergleichbar mit der Guinness-Buch-Rekordhalterin Norma Stitz, die in The Big Book of Breasts ihre Oberweite zeigte!